| SALOMEAS-BILDER --AUSSTELLUNGEN | |||||||||||||||||||||||
| 2008 Ausstellung |
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![]() Hochzeitsraum, junge Jahre – Reisen – Durchgang zum Flur/Krieg |
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![]() Ausgangsraum |
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| Tante Martha Die Bilder der Ausstellung sind in chronologischer Reihenfolge 5 verschiedenen Räumen zugeordnet: |
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Auszüge aus Anne Duckerts Eröffnungsrede zur Ausstellung am 12.07.08: ... Denn jeder hat oder hatte eine Tante Martha, Erinnerungen an eine entfernte, meist schon verstorbene Verwandte von der es noch unscharfe Photos, kleinere Erinnerungsstücke aber vor allem Puzzleteile von kleinen Geschichten gibt, die mehr Leerstellen und Fragen aufwerfen als ein vollständiges Bild. Salomea geht es bei Tante Martha eben auch um das Erinnern und Bewahren. Hinter den Schichten von Hinterlassenschaften, den abgelegten Dingen, den leeren Kleiderhüllen ein mögliches Leben zu erfinden oder auch einem ungelebten Leben nachzuspüren. ..... Auf der anderen Seite wird hier das „Unbehauste“ des Lebens, oder auch Tante Marthas Leben thematisiert, kleine Menschen mit Koffern, auch Kinder in leeren Räumen auf der Flucht, ein Kind, das zwischen zwei weißen und nur schemenhaften Erwachsenen ganz allein läuft. Das Leben erscheint provisorisch, alle scheinen sich in unbestimmten, leeren Räumen zu bewegen. Im letzten Raum..... sind auf kleinen, vergilbten Papiertüten noch einmal Fundstücke aus Tante Marthas Leben gemalt und collagiert. Kleine, scheinbar banale Gegenstände. Als ob die Reste eines Lebens handlich in ein paar Tüten passen. Neben der geöffneten Tür zum Hinterhof hängen rechts in der Blickachse der „Toten“ drei fröhliche Bilder von Kinderspielzeug. Und so schließt sich der Kreis. April 1944 Papier, Aquarell, Tusche ca. 14 x 10 cm 05/06/07 2008 Fenster schließen |